Logopädie

Die Logopädie ist eine medizinische´Wissenschaft, die sich mit der Früherkennung, Prävention, Diagnose und der Therapie aller Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme und des Schluckens in allen Altersgruppen befasst.

Grundhaltung

Die Logopädinnen und Logopäden im INTERPRAX TherapieZentrum verstehen sich als Anwältinnen und Anwälte von therapiebedürftigen Kindern und Erwachsenen. Vor allem durch die Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten wird eine wichtige Basis für unsere Arbeit geschaffen.

Es geht darum, alle Beteiligte und Angehörige auf die Auswirkungen der Verluste und Defizite und der möglichen therapeutischen und medizinischen Begleitung, in multidisziplinärer Zusammenarbeit, zu beraten. Es soll die Teilhabe am Alltag gefördert und eine Verselbstständigung in allen Lebensbereichen bewirkt werden.

Aufgaben, Ziele und Therapieinhalte

Die Therapie besteht zu Beginn immer darin, eine individuelle Diagnostik und daraus einen Behandlungsplan zu entwickeln, der den Alltag berücksichtigt.

Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Klientinnen und Klienten bzw. mit Eltern und deren Kinder, damit gemeinsam entwickelte Ziele, Schritt für Schritt, umsetzbar sind. Auf diese Weise sollen alle zur Verfügung stehenden Ressourcen bestmöglich genutzt werden.

In der Regel arbeiten wir in Einzeltherapie.

Je nach Möglichkeiten gibt es Gruppentherapie.

Die Beratung, Anleitung und Schulung von Angehörigen und Pflegekräften ist ein weiterer Inhalt unserer Arbeit in Form von Informationsveranstaltungen zu:

Sprachentwicklung, Schluckstörung, Stimmstörung.

EMail: logopaedie@interpax.de

 

Therapie mit Kindern

Wir bieten Therapie zu folgenden Störungsbildern an:

  • alle Arten von Lautfehlbildungen (Dyslalien) z.B. /s/, /sch/, /t/, /d/, /k/, /g/

  • Sprachentwicklungsverzögerungen (SEV) Probleme in der Grammatik

  • muskuläre Störungen in der Mundregion (Myofunktionelle Störung) die das Sprechen und/oder Schlucken beeinträchtigen

  • Stottern

  • Poltern

  • Lippen-Kiefer-Gaumensegel-Spalten

  • Stimmstörungen

 

Die Mitarbeit der Eltern und anderen Bezugspersonen ist notwendig und Voraussetzung!

 

Störungen der Kommunikation bei Kindern

  • Sprachentwicklungsstörungen
    • schlechte Ausdruckfähigkeit
    • unterentwickeltes Sprachverständnis
    • Sprechscheu bis Wortkargkeit
    • schlecht oder gar nicht verständliche Aussprache der Sprachlaute (Stammeln)
    • nicht altersgerechte grammatische Fähigkeiten, insbesondere beim Satzsprechen
    • vorübergehende Sprechunflüssigkeiten (meist Silben- und/oder Wortwiederholungen)
    • geringer Wortschatz
  • Dysgrammatismus
    • Das Kind kann mit fünf bis sechs Jahren nur unvollständig oder mit falsch geordneten Satzteilen (z.B. - ich in die Küche gehen -) sprechen
    • Es beherrscht die Konjungation der Verben, die Deklination der Substantive, die Steigerung der Adjektive usw., nicht.
  • Stimmstörungen
    • Klang
    • Lautstärke
    • Belastbarkeit
    • Melodieführung

 

Therapie mit Erwachsenen

Neurologie

Im neurologischen Bereich werden Sprachstörungen (Aphasien), Schluckstörungen (Dysphagie), Sprechmotorische Störungen (Dysarthrophonie und Sprechapraxie), Gesichts- (Fazialisparese) und Zungenlähmungen (Hypoglossusparese) diagnostiziert und therapiert. Diese entstehen vor allem nach Schlaganfall, Gehirnblutungen oder durch andere neurologische Erkrankungen z.B. Morbus Parkinson, ALS, MS, Demenz oder sie sind altersbedingt.

 

Stimme (Infoflyer herunterladen)

Bei Stimmstörungen wird zwischen organischen (z.B. Ödeme, Polypen, Zysten, Tumore, Lähmungen) und funktionellen Erkrankungen (Fehl- bzw. Überbelastung) unterschieden.

Auch andere Erkrankungen können eine logopädische Behandlung notwendig machen. Das sind u.a. Allergien, Chemo- und/oder Bestrahlungsbehandlungen in der Rumpfregion, chronische Nebenhöhlenerkrankung, Asthma, Mandelentfernung, funktionelle Blockierung der Hals-Brustwirbelsäule und Verspannung der beteiligten Muskelgruppen, Autoimmunerkrankungen, z.T. auch Reflux, um nur einige zu nennen.

 

Schlucken (Infoflyer herunterladen)

Neben neurologisch- und altersbedingten Schluckstörungen gibt es noch organisch bedingte Schluckstörungen z.B. nach Krebs- u. Tumorbehandlung, Hals- und Kehlkopfoperation, Verbrennung etc. Hier gilt es die Therapie dem Heilungsprozess ständig anzupassen und Fähigkeiten zu erhalten bzw. diese zu erweitern.

 

Sprechen

Vor allem nach Schlaganfall, aber auch bei fortschreitenden degenerativen Erkrankungen und bei Verletzungen und Tumoren bzw. Tumorentfernung entstehen Sprechmotorische Einschränkungen. Hier gilt es die Fähigkeiten wieder zu erlangen bzw. neue/andere Artikulationsarten zu lernen, um eine größtmögliche Verständlichkeit zu erreichen.

EMail: logopaedie@interprax.de

Öffnungszeiten

Montag - Freitag:
08:00 - 20:00 Uhr

Samstag:
08:00 - 13:00 Uhr

Kontakt

Mühlstrasse 2
72654 Neckartenzlingen
Telefon: 07127-21077
Telefax: 07127-811945
E-Mail: kontakt@interprax.de
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